Über uns

Vor 2018 Jahren war ich Teil eines kleinen Stricktreffs in der Matthäuskirchgemeinde in Leipzig Schönefeld. Im Pfarrhaus gab es eine großen Saal für unsere Treffen im Herbst und Winter und sobald die Sonne etwas kräftiger schien, konnten wir den weitläufigen Pfarrgarten benutzen.

Dort weideten von Zeit zu Zeit auch die Schafe von André Wolf, Jurist, Joga Leherer, Hausmeister der Kirche und eben auch Schäfer. Er sprach uns an, ob wir nicht mal etwas Wolle von seinen Schafen verarbeiten möchten, er würde sie sonst wegschmeißen oder für sehr wenig Geld an den Schaf- und Ziegenzuchtverband verkaufen. Schulterzuckend meinte André damals: „Das ist doch mal was, Wolle von der Scholle, von hier eben“.

Das dieses Wortspiel mal der Name für ein kleines Unternehmen wird, konnten ich damals noch nicht ahnen. André stellte damals auch den Kontakt zu Birgit her. Erst mit ihr nahm das Projekt greifbare Formen an.

Die ersten Handspinnversuche waren vielversprechend. Da könnte man mehr daraus machen. Außerdem sind Andrés Tiere selten. Das Leineschaf ist eine alte Landschafsrasse die schützenswert ist. Ihr Vlies besteht aus einer weißen, langabwachsenden, dicht gestapelten Wolle mit 28 bis 36 Mikron.

In uns wuchs mehr und mehr das Bild von einem Strickgarn als Symbol für Kreislaufwirtschaft und regionale Wertschöpfung.

Mit dieser Idee gewannen wir 2020 den Existenzgründerinnen Preis des Mitmach Fond Sachsen und damit 5000€ Startkapital für den Einkauf der Wolle, das Waschen und Verspinnen.

Gewinnerin des Existenzgründerpreise des Sächsische Mitmach-Fonds 2020

Beitrag Existenzgründer im Blick